Sarah Connor
Sonja Müller

Sarah Connor

Sehnsucht nach Leichtigkeit
Sarah Connor hat ein Weihnachtsalbum aufgenommen.

Für SCHALL. erzählt Dieter „Maschine“ Birr aus dem Leben einer Legende, von seiner ersten Liebe und von seiner Leidenschaft für Currywurst. Und natürlich von seinen neuen Liedern. Denn die sind große Würfe.

Das originellste Weihnachtsalbum der Saison kommt dieses Mal von Sarah Connor. Statt sich in Besinnlichkeit zu weiden, stürzt sich die 42-jährige Mutter von vier Kindern auch musikalisch voll ins Getümmel und hat mit „Not So Silent Night“ ein erfrischend chaotisches – und nach zwei sehr
erfolgreichen deutschsprachigen Alben – wieder auf Englisch gesungenes Werk aufgenommen. SCHALL. unterhielt sich mit Sarah Connor über den Weihnachtsmann, Santorini, Saufgelage und die ukrainische Flüchtlingsfamilie, die seit März bei ihr im Haus wohnt.

Sarah, bist du schon in Weihnachtsstimmung?
Ja, jeden Tag ein bisschen mehr. Ich freue mich wirklich sehr auf Weihnachten. Vor allem für die Kinder ist Weihnachten immer ein besonders glitzernder und aufregender Zauber. Aber auch ich selbst kann mich der Magie dieser Zeit nicht entziehen.

Bist du jemand, die sich bei den Vorbereitungen stresst, um ein perfektes Fest für die Familie zu organisieren?
Dass die Vorweihnachtszeit anstrengend ist, darum kommt man nicht herum. Egal, wie gut ich mich vorbereite, es wird auf jeden Fall Hektik ausbrechen. Und ich kenne keine Frau, die sich da nicht unter Druck setzt. Du möchtest, dass der Tisch schön aussieht, dass die Geschenke gut ankommen, dass es für alle ein schönes Fest wird, das so wirkt, als sei es ganz leicht wie von selbst und ohne Aufwand einfach so passiert. Was bei den allermeisten Leuten natürlich Quatsch ist.

Was magst du am Weihnachtsfest am liebsten?
Am meisten freue ich mich darauf, gemeinsam mit den Liebsten ein paar schöne, kuschelige, gemütliche Tage zu verbringen. Zu entschleunigen, es gibt keine anderen Termine mehr, du musst nirgendwo hingehen, alle sind da – herrlich.

Und in irgendeinem Sessel schläft der Opa in der Unterhose ein, wie du im Lied „Not So Silent Night“ erzählst.
(lacht) Der Song beschreibt das komplette Chaos, das in unserer Familie typisch ist für Weihnachten. Plötzlich hast du das Haus voller Leute, der Weihnachtsmann kommt zu spät und hat eine Fahne, der Braten misslingt, der Hund pinkelt an den Baum oder beißt die Lichterketten durch – es gab bei uns schon die diversesten Pannen und lustigsten Momente zu Weihnachten.

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 29 (Winter 2022).

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