Kasalla
Ben Wolf

Kasalla

Grüne Papageien
Kasalla sind die neue Generation der Kölner Kultur.

Bastian Campmann (45) und Flo Peil (42), zwei im Kölner Karneval sozialisierte Rockmusiker, beschlossen die Gründung von Kasalla aus einer Schnapslaune heraus. Über zehn Jahre später füllt die fünfköpfige Band in ihrer Heimatstadt das Fußballstadion.

Jetzt veröffentlicht Kasalla mit „Rudeldiere“ ihr neues, sehr vielseitiges, mal mitreißendes und mal gefühlvolles Album. SCHALL. wollte von Flo und Basti unter anderem wissen, wie sie es geschafft haben, von der Nachwuchs-Mundartband zu einer großen Nummer zu werden und was es mit den grünen Papageien in Köln auf sich hat.

Basti, Flo, ihr seid Mitte Juni im Kölner RheinEnergie-Stadion aufgetreten, vor über 40.000 Menschen. Einer der Höhepunkte eurer bisherigen, gut zehnjährigen Kasalla-Karriere?
Bastian Campmann: Das ist leicht untertrieben. Es war einfach surreal. Wir sind jetzt absurderweise offiziell eine Band, die ein Fußballstadion vollbekommt. Größer kannst du in Köln nicht spielen.
Flo Peil: Außer, du bist der Papst. Der ist 2005 beim Weltjugendtag auf einer Wiese am Rhein aufgetreten.

Also erst kommt der Papst, dann kommt direkt schon Kasalla …
Basti: (lacht) Genau. Aber im Ernst: Die Idee hatten wir schon 2017. Klingt erstmal größenwahnsinnig, aber wir hatten 2016 zu unserem fünfjährigen Jubiläum schon zwei Mal die Lanxess-Arena gefüllt, mit insgesamt 26.000 Menschen. So riesig war der Schritt dann nicht mehr. Wir haben das trotzdem eine Weile diskutiert, schließlich haben wir einen Termin für 2020 festgemacht, und jetzt mussten wir eben nochmal zwei Jahre warten. Aber die Leute sind fast alle dabeigeblieben. Wirklich so gut wie niemand hat seine Karten zurückgegeben.

Lesen Sie mehr in SCHALL. Nr. 27 (Sommer 2022).

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